[Rezension] Ein ganzes halbes Jahr – Jojo Moyes

20130730_112252·  Autor: Jojo Moyes
·  Medium: Paperback (512 Seiten)
·  Verlag: rororo (März 2013)
·  ISBN: 978-3-499-26703-1
·  Genre: Roman
·  Preis: 14,99 Euro

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Lou & Will.

Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt.
Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Frau und ein Mann.
Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.
(Quelle: Rowolth)

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Ankas Leserunde hat den Ausschlag gegeben, dass ich mir das Buch zulege und endlich erfahre, worüber die ganze Bücherwelt momentan spricht.
Ich hatte relativ  hohe Erwartungen an den Roman, da er ja momentan überall präsent ist und man auch hauptsächlich positive Stimmen darüber hört – desto enttäuschender wäre es natürlich, wenn er dann doch nicht der Knaller wird! Aber ich hatte mir einfach vorgenommen, mich voll und ganz auf die Geschichte einzulassen.

Der Einstieg in die Geschichte ist sehr leicht, was auch hauptsächlich an Jojo Moyes flüssigem Schreibstil liegt – man fliegt nur so durch die Seiten und kann sich von Anfang an in die Charaktere einfühlen.

Louisa Clark hat ihre Arbeit in einem Café verloren, was eine Katastrophe für ihre Familie bedeutet, denn sie ist die Haupteinnahmequelle. Trotz anfänglichem Widerwillen beginnt sie bei den Traynors als Pflegekraft zu arbeiten – doch die Stelle ist nur auf ein halbes Jahr befristet.
Dort trifft sie auf Will, der nach seinem Unfall vor 2 Jahren an einen Rollstuhl gefesselt ist und nur noch seinen Kopf bewegen kann. Er verhält sich sehr ablehnend und distantiziert ihr gegenüber, wie auch vielen anderen, und Lou weiß gar nicht, wie sie diese sechs Monate überhaupt durchstehen soll.
Aber Lou hält durch und versucht zu ihm durchzudringen, sodass sich tatsächlich eine Art Verbundenheit zwischen den beiden entwickelt. Lou fühlt sich in Will’s Nähe immer wohler, alles scheint gut – bis sie zufällig ein Gespräch mit anhört, das alles verändert!

»Will sah mich an. Mit seinen unergründlichen blauen Augen. In meinem Magen flog eine Wolke Schmetterlinge auf.« (S. 366)
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Fazit:
Ich muss sagen, es war eine tolle Geschichte, die mir gut gefallen hat. Man durchlebt mit Lou und Will ihre Höhen und Tiefen, lacht und fühlt mit ihnen, aber ob es wirklich das besonderes Buch ist, das ich mir vorgestellt habe, glaube ich nicht. Für mich war es eine normale Liebesgeschichte, jedoch total glaubhaft rübergebracht, die einen emotional mitreissen kann, wenn man sich darauf einlässt.

4Pandas
Bewertung: 4 von 5 Pandas

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2 Kommentare zu “[Rezension] Ein ganzes halbes Jahr – Jojo Moyes

  1. Ich finde deine Rezension, dafür dass dein Blog ja noch recht neu ist, gut gelungen :) Ich dachte, ich schau einfach mal vorbei, wenn du mir schon so eine liebe Mail zukommen hast lassen. Ich sende dir sonnige Grüße aus Mittelfranken, dein Bröselchen ^_^

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