[Rezension] Dark Village/Das Böse vergisst nie – Kjetil Johnsen

20130803_173023·  Autor: Kjetil Johnsen
·  Medium: Klappenbroschur (272 Seiten)
·  Verlag: Coppenrath (Juli 2013)
·  ISBN: 978-3-649-61578-1
·  Genre: Jugendbuch
·  Altersempfehlung: 14 – 17 Jahre
·  Preis: 5 Euro

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Ein Ort, in dem das Böse lauert.
Vier Freundinnen, so verschieden und doch unzertrennlich.
Bis eine von ihnen tot aufgefunden wird.
Nackt im See treibend.
In Plastikfolie eingewickelt.
Ermordet von jemandem, den sie kannte.
(Quelle: Amazon)
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Gekauft habe ich mir das Buch eigentlich, weil man es zurzeit auf sehr vielen Blogs sieht und es einmalige 5 Euro kostet – dafür bekommt man eine Sonderausgabe mit superschönem schwarzen Buchschnitt, der mit bei Soul Beach schon so gut gefallen hat!

Der Schreibstil ist mehr als einfach gehalten – kurze, knappe Sätze und meist zweiseitige Kapitel. Außerdem wurde beim Sprachgebrauch tief in die „Teenie-Wörterkiste“ gegriffen, was so manchen Schmunzler augelöst hat. Trotz dieser Mankos, wie sie einige bestimmt bezeichnen würden, bin ich durch die Seiten gerast und habe Lust auf mehr bekommen.

„Pimmel“, sagte Vilde immer. „Benedicte ist an allem interessiert, was einen Pimmel hat.“ (S. 54)

So, und jetzt zum Eigentlichen: dem Inhalt. Zu Beginn erfährt man, dass eine weibliche Leiche in einem Badesee aufgefunden wird – nackt und in Plastikfolie eingewickelt. Über ihre Identität weiß man lediglich, dass sie eine der vier Hauptcharaktere ist. Nun lernt man in einer Art Countdown (21 Tage vor dem Mord, 20 Tage vor dem Mord, …) die vier Mädchen Nora, Benedicte, Vilde und Trine kennen, die sich unähnlicher nicht sein könnten. Alle sind um die 15 Jahre und haben ihre individuellen Eigenschaften. Nora ist viel zu schüchtern, Benedicte braucht immer wieder die Bestätigung, dass sie hübsch und sexy ist, Trine ist der absolute Fußballfreak und Vilde wirkt unnahbar und stur.
Als dann auch noch noch der rätselhafte Nick in ihre Klasse kommt, gibt es Ärger – Nora verliebt sich Hals über Kopf in ihn und Benedicte behauptet von ihm vergewaltigt worden sein. Und auch zwischen Vilde und Trine sprühen die Funken …

„Bald waren es nur noch zwanzig Tage, bis eine der vier Freundinnen aufgefunden werden würde. Nackt im See treibend. In Plastikfolie eingewickelt. Ermordet von jemanden, den sie kannte.“ (S.47)

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Fazit:
Erwartet hatte ich tatsächlich etwas total anderes, dass es mehr um den Mord geht und nicht um Sex, Liebe und Intrigen. Unter dem Klappentext steht: „Die erfolgreiche Krimi-Soap aus Skandinavien …“, was dem Buch total gerecht wird – besser als eine Krimi-Soap könnte man es gar nicht bezeichnen! Es hat mir relativ gut gefallen, vorallem dadruch, dass es diesen typischen „Teenie-Touch“ hatte, trotzdem ist es noch ausbaufähig. Geendet hat es mit einem bösen Cliffhanger – aber da der Folgeband schon im September erscheinen soll, ist die Wartezeit nicht so lang.

4Pandas
Bewertung: 4 von 5 Pandas

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